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Das Aufrufen von Erinnerungen im Psychodrama

Meine Bachelorarbeit handelt vom Aufrufen von Erinnerungen, im Speziellen im Rahmen von Psychodrama.

Erinnerungen stellen einen wichtigen Teil des menschlichen Lebens dar. Speziell heute ist es für Kinder sehr wichtig in unserer Gesellschaft zurechtzukommen, da sie nur so zu einem  integrierten Individuum werden können. Bei Kindern mit Entwicklungsstörungen ist die Verarbeitung von negativen Erinnerungen wichtig, um zum Beispiel traumatisierte Ereignisse bewältigen zu können. Das Psychodrama ist eine Methode der Psychotherapie und bedeutet „Verhalten in Szene setzen“. Es geht darum, innerhalb eines bestimmten Settings Rollen zu erproben und vor allem zu erleben. Im Psychodrama verarbeiten Kinder solche Erinnerungen spielerisch. Kinder mit Entwicklungsstörungen sollen nicht nur im Psychodrama die Fähigkeit erwerben, mit anderen Menschen richtig umzugehen. Sie sollen auch lernen, wie man außerhalb, beispielsweise in der Schule, mit anderen Mitmenschen (Freunde, Familie, Kollegen) respektvoll umgeht.

Mit meinen angefertigten Erinnerungsprotokollen sollen bestimmte Punkte herausgearbeitet werden, anhand derer ersichtlich wird, wie im Rahmen von Psychodrama Erinnerungen aufgerufen beziehungsweise verarbeitet werden.

[Wolfgang Trojanek]

Dr. Sabine Krause, MA
Institut für Bildungswissenschaft
Universität Wien
Allgemeine Erziehungswissenschaft
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